SONDERTHEMA UMWELT:
NACHHALTIGER TOURISMUS

von WOLFGANG

wenn die Pistenwiesen blühen!“ – in Abwandlung des Songs aus My Fair Lady! Immer noch und immer wieder muss sich die Seilbahnbranche mit den offensichtlich tief verankerten Vorurteilen betreffend „Skifahren auf Schotterpisten“ auseinandersetzen. Kluge Menschen – und dazu zählen nun einmal auch Seilbahner und Touristiker – haben demgegenüber schon sehr lange verstanden, dass intakte Natur die Basis all unserer Aktivitäten darstellt. Natürlich ist auf den Bergen bei weitem nicht alles perfekt, was ökologisch besser und verträglicher gelöst sein könnte! Andererseits besteht kein Anlass das Licht der Bergbahnen unter den Scheffel zu stellen. Vorreiter wie die Schmitten & Co. sind der Beweis, dass die Branche verstanden hat und handelt! Andererseits stellt sich die Frage woher kommen diese Bilder in den Köpfen vieler Menschen? Warum staunt der Kameramann aus Wien total fasziniert über die friedlich weidenden Kühe auf der Weltcup Abfahrt in Bad Kleinkirchheim?

Und fragt verwundert wo denn der Schotter und die Umweltschäden seien!
Menschen die – sei es im Winter, aber insbesondere im Sommer – Zeit auf
den Bergen verbringen, wissen um die unglaubliche Schönheit der Natur da
oben – und um die Fragilität der ökologischen Gegebenheiten. Es scheint
jedoch so als ob Bilder von schmelzenden Gletschern und ihrer Moränen
fast schon ursächlich in vielen Köpfen mit dem Skisport unheilvoll
verschmelzen. Was tun also? Vernünftige Aufklärung und breitenwirksame
Argumentation – ja klar! Unbedingt jedoch müssen wir emotionalisieren,
müssen andere Bilder – wahre Sehnsuchtsbilder – in den Köpfen und Herzen unserer potentiellen Gäste entstehen lassen; und starke Geschichten dazu erzählen!

Am besten jedoch hilft Erfahrung – bringen wir die Menschen also auf die Berge hinauf, lassen sie Natur am Berg erleben – und auch wie sehr wir auf unsere Grundlagen Acht geben! Macht ökologisch und ökonomisch Sinn!